Detailbilder von Kreidler Mopeds

Kreidlertreff Gießen Manch ein Kreidler Restaurator fragt sich "wie sollte meine Maschine im Detail aussehen wen sie fertig ist ?". Mit den Übersichtbildern, die überall zu finden sind, kommt man auch nicht viel weiter. Deshalb haben wir hier ein paar Maschinen, die nicht an jeder Ecke zu finden sind, detailliert abgebildet. Klickt einfach auf die Bilder um die Details zu sehen.

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K50 Baujahr 1953

Kreidlertreff Gießen Die Kreidler K50 war die erste Kreidler überhaupt. Sie wurde von 1950 bis 1955 gebaut und hatte 2,2PS, mit denen die Maschine 55km/h schnell wurde. Das heißt diese Maschine müsste als Kleinkraftrad mit richtigem Nummernschild angemeldet werden. Klaus`s K50 ist Baujahr 53 und läuft noch einwandfrei. Er hat sie komplett restauriert.

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Florett Motorrad Baujahr 1957

Kreidlertreff Gießen Als Kreidler im Spätsommer das Modell Florett vorstellte, hat sie von der Presse reichlich Vorschuss Lorbeeren geerntet. Ein damals moderner, ausladend mit Blech verarbeiteter Entwurf, der als Grundlage für die über 20 Jahre lang gebauten Florett diente.
Die Modelle sind im Laufe der Bauzeit immer wieder verbessert worden.
Da es sich bei dem hier gezeigten 57 Modell um ein ganz frühes Exemplar handelt, sind einige technischen Details anders gelöst als bei den späteren Modellen.

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Florett und Amazone ein Vergleich

Kreidlertreff Gießen In den 50-er Jahren entdeckten viele Hersteller, dass mit der Produktion von Mopeds ein gutes Geschäft zu machen war.

Kreidlertreff Gießen Eigentlich billig waren die angebotenen Maschinen nämlich nicht. Obwohl meine Eltern nicht gerade arm waren, ein neues Moped war 1960 immer außer Reichweite für einen jugendlichen Aufsteiger wie mich. So musste ich, wie fast alle meine Altersgenossen mit gebrauchten Fahrzeugen vorlieb nehmen. Unsere Art der Klassifikation von Mopeds ergab sich bereits durch ein Hauptmerkmal:

Mit 2-Gang Sachs-Motor oder nicht. Hier trennte sich schon mal die Bürgerklasse von der Aristokratie. Und dann kam ein noch strengerer Maßstab: Kreidler oder nicht Kreidler, das war die Frage!

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J51 Baujahr 1955

Kreidlertreff Gießen Kreidler war in den 50er Jahren der Ansicht, das man keine vernünftigen 33kg schweren 50er bauen kann. Sie hatten die K50 entwickelt die als Motorrad mit 50ccm vermarktet wurde. Doch das Massengeschäft machten damals die führerscheinfreien nur durch ihr Gewicht limitierten Mopeds. Kreidler mischte ab 1954 mit der spartanischen J50 zwar spät, aber trotzdem mit. Als im Frühjahr 1955 das Gewichtslimit vom Gesetzgeber abgeschafft wurde, legte Kreidler die J51 nach. Mit einer Federung vorne, größeren Schutzblechen, und einem optional lieferbaren Zusatztank wurde die Maschine aufgepeppt. Doch schon ein Jahr später wurde sie durch die mit Hinterradfederung ausgestattete J51/1 abgelöst.

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Florett Moped Baujahr 1959

Kreidlertreff Gießen Nachdem 1956 die Florett, als steuerfreies Kleinmotorrad, erfolgreich am Markt platziert war, schob Kreidler 1958 ein Florett Moped, als Nachfolger für die Amazone nach. Dieses hatte einen 2 PS Zylinder in Kombination mit einem 10er Bing Vergaser, Dreigang Handschaltung und eine auf 40km/h begrenzte Höchstgeschwindigkeit

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Florett Motocup Baujahr 1960

Kreidlertreff Gießen Der "Motocup" war eine 1959 ins Leben gerufene Rennserie, für die damals recht junge Klasse von 50ccm Motorrädern. Neben den Werksrennern konnte man damals noch mit selbst umgebauten Fahrzeugen erfolgreich als Privatfahrer mitfahren.

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Florett Motorrad Baujahr 1961

Kreidlertreff Gießen Die erste Modellpflege der Florett war wenig spektakulär. Im Gegensatz zum 1957er Modell wurde der Tank um einen Liter Inhalt auf 9,2 Liter vergrößert. Gleichzeitig wurde er zusammen mit dem Lenker etwas tiefer gelegt. Die Hupe, die vorher unter dem Tank war, wanderte an den Lenkkopf unter die Lampe. Die Motorleistung erhöhte sich auf 3,6PS und der Vergaser Typ SRF der Firma Bing hatte einen Durchlass von 15mm.

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Florett Super 4 Baujahr 1964

Kreidlertreff Gießen 1962 hat Kreidler das Kleinkraftrad überarbeitet. Die Räder hatten jetzt 17 Zoll Durchmesser. Die Schwinge im Vorderrad war nun Hydraulisch gedämpft. Der Motor hatte 4 Fußgeschaltete Gänge und leistete jetzt 4,2PS. Damit lief die Florett 75km/h. Ab 1964 wurde eine größere Lampe montiert und ein Rücklicht mit Bremslichtbirne.

Kreidlertreff Gießen Das "Super" im Namen steht für eine besondere Ausstattung. Die "Super" hatte im Gegensatz zum Standard Kleinkraftrad Chromzierleisten, Weißwandreifen und Gepäckträger.

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Florett Super TS Baujahr 1966

Kreidlertreff Gießen 1966 wurde das Florett Top-Modell noch Motorradähnlicher.

Der "Büffeltank" mit 12,5ltr. Inhalt, ersetzte den Eiertank und der Durchstieg wurde durch zwei Bleche geschlossen.

Die Motorleistung blieb trotz neuem Zylinder 15.63.92 bei 5,2PS, mit dem Vergaser Bing 1/17/73.ohne Gummitrichter.

Bei diesem Modell wurde zum ersten mal der neue Kunststoffkettenkasten und die moderner gestaltete Lüfterverkleidung (Seitenblech links) verwendet.

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Florett GT Baujahr 1967
Schweizer Exportmodell

Kreidlertreff Gießen Kreidler Florett GT - Exportmodell Schweiz - aus dem Baujahr 1967 nach der technischen Überarbeitung. Der Zustand ist – nach über 50 Jahren - so weit wie möglich im Original belassen, es wurden lediglich nach Notwendigkeit alte oder defekte Teile durch Neu- oder Gebrauchtteile ersetzt und ergänzt. Das Original hatte das einzigartige gebogene und weit über den Reifen gezogene Schutzblech.

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Florett GT Baujahr 1967 DIFI Umbau

Kreidlertreff Gießen Die Florett GT war seinerzeit der absolute Jugendtraum. In Knallrot mit Chromtank war das bei Kreidler was ganz neues. Wer da noch einen draufsetzen wollte konnte im Katalog von Dierk Filmer, DIFI, noch einen Sport-Umbau-Satz für 267,-DM erwerben.

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Florett GT Baujahr 1967

Kreidlertreff Gießen Die Florett GT war die Weiterentwicklung der Florett Super TS. Es war die erste Serienflorett mit Teleskopgabel. Auch kam bei diesem Modell ein komplett neu entwickelter Rahmen zum Einsatz, der dem in der endgültigen Form, von 1969 bis 1982 gefertigten Rahmen sehr nahe kam.

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Mofa MF4 Baujahr 1970

Kreidlertreff Gießen 1969 hat Kreidler eine ganz neue Mofa- Moped Generation mit Zweigang Automatikmotor konstruiert. Ein Mofa MF4 der ersten Serie ist auf den folgenden Bildern zu sehen. Im Großen und ganzen ist diese Konstruktion bis 1982 gebaut worden. Diese erste Serie ist mittlerweile recht selten geworden.

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Florett RS Baujahr 1970

Kreidlertreff Gießen Sie schlug ein wie eine Bombe und verkaufte sich wie verrückt. Die erste Fahrtwindgekühlte Florett, das Modell RS. Die erste Ausführung, die von 67 bis 71 gebaut wurde, hatte noch 5,3PS und war nur in Vulkanrot erhältlich.

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Moped MP1 Baujahr 1970

Kreidlertreff Gießen 1969 hat Kreidler eine ganz neue Mofa- Moped Generation mit Zweigang Automatikmotor konstruiert. Ein Moped MP1 der ersten Serie ist auf den folgenden Bildern zu sehen. Im Großen und ganzen ist diese Konstruktion bis 1982 gebaut worden. Diese erste Serie ist mittlerweile recht selten geworden.

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Florett TM Baujahr 1970

Kreidlertreff Gießen Als die erste Fahrtwindgekühlte Florett, die RS 1968 erschien, wurde das Gebläsemodell in TM (Tourenmodell) umgetauft. Im Grunde genommen war es bis auf die Gebläsekühlung mit der RS identisch.

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Schweitzer RS Baujahr 1974

Kreidlertreff Gießen Ab 1973 erschien die Florett RS optisch total neu. Sie hatte eine komplett neue Gabel, mit durchgehenden Holmen. Der Tank war auch neu und fasste nun 13,2ltr. Die Farbgebung war aggressiver. Die Seitenbleche, der Lampentopf, die Federbeine, die Schwinge und die Fußrastenanlage waren nicht mehr in Fahrzeugfarbe, sondern in sportlichem matt Schwarz lackiert. Der Zylinder war ebenfalls Schwarz eloxiert. Dieses Modell wurde nur im Modelljahr 1973 gebaut. gebaut. Die Nachfolgemodelle hatten dann schon das Cockpit.

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Moped MP2 Baujahr 1975

Kreidlertreff Gießen 1972 hat Kreidler neue Mofa und Moped-Modelle auf den Markt gebracht. Die "zweite Generation" war eine Weiterentwicklung der ab 1969 gebauten Mofa- Moped-Generation mit Zweigang Automatikmotor. Die Mofas unterschieden sich nur durch die poppige Farbgebung von den Mopeds, und natürlich durch die Höchstgeschwindigkeit. Die Hauptverbesserung war die Hinterradfederung. So wurde das Moped viel bequemer. Der schon teilweise früher eingesetzte längliche 4 Liter Tank, war jetzt immer montiert. Diese "zweite Generation" wurde nur mit kleinen Detailänderungen bis Ende der 70er Jahre gebaut. 1979 wurden die Mopeds mit Aluverbundrädern, größerem 6,5 Liter Tank und stabilerer Gabel mit Öldämpfung ausgerüstet.

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Florett RS Baujahr 1979

Kreidlertreff Gießen Die vorletzte Evolutionsstufe der Florett RS. Ende der 70er Jahre wurden Verbundräder mit Scheibenbremse verbaut. Die Sitzbank hatte einen Heckbürzel, Das Cockpit hatte schon die neuen VDO Armaturen, sie die so genannten "Wasseruhren" ablösten. Der Auspuff war mit dem Krümmer verschweißt, um die Manipulation zu erschweren. Außerdem schmückten orangene Seitenstrahler das Rücklicht und die vordere Schutzblechstrebe.

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Van Veen Straßenrennmaschine

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Kreidler KM14 (Schweizer Flory mit Florett Motor)

Kreidlertreff Gießen Ein seltenes Stück, diese Schweizer Mokickausführung der Flory. Hier in Deutschland war die 3-Gang Flory mit Cockpit, Chromtank und peppigen Farben ein Verkaufsschlager. In der Schweiz war die Ausstattung etwas zurückhaltender. Lackierter Tank, einfacher Tacho, dafür aber mehr Tempo. für 55km/h war sie zugelassen.

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Florett 80 Baujahr 1981

Kreidlertreff Gießen Nach der Mustang, wurde die Florett 80 auf den Markt gebracht. Der LK600 genannte Typ war eine Straßenmaschine die den neuen Motor mit stehendem Zylinder, im ebenfalls neuen Rohrrahmen hatte. Dieses Modell war in Rot und in Weiß lieferbar. Die weiße Variante ist mittlerweile schon recht selten geworden. 1982 wurden diese Modelle durch die Florett 80 Luxus, und die Florett 80 Eco ersetzt.

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Flott MF24 Baujahr 1981

Kreidlertreff Gießen Die Antwort auf die Herkules G3 und Zündapp CS25. Das Sportmofa von Kreidler, mit durchgehender Tank- Sitzbanklinie. Hier vorgestellt in der späteren Version in Weiß Rot, mit Blinkanlage. Die Werbung damals lautete "heißt Flott, führt flott". Aber es hätte besser heißen sollen "heißt Flott, sieht flott aus". Denn die Fahrleistungen waren echt Mofalike. Bei 25km/k war der Bart ab. Das Automatikmofa war schon immer einen Tick schneller. Weniger Gewicht, und einen nicht ganz so eingedrosselten Motor machten sich bemerkbar. Außer am Berg, da machten die drei Gänge es möglich 100% Steigung zu fahren.

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Florett 80 LK600 "Erlkönig" Baujahr 1981

Kreidlertreff Gießen Uns wurde diese Maschine zum Kauf angeboten. Eine Florett 80, LK600, die Straßenausführung.

Es sollte eine besondere Maschine sein, ein Vorserienmodell, aus dem Versuch von Kreidler. Ehrlich gesagt optisch ist uns kein Unterschied zu der späteren Serienausführung aufgefallen. Aber die Fahrleistung überrascht. Obwohl die Maschine sich nach Serie anhört, zieht die ganz anders ab. In den Fahrzeugpapieren ist die Höchstgeschwindigkeit mit 90km/h angegeben.

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Flory G Baujahr 1983

Kreidlertreff Gießen Warum eigentlich die ?
Das ist doch keine Kreidler !

Gerade deshalb. Diese Mofas wurden als Kreidler ab 1983 verkauft. Der Laie hält sie für eine Kreidler. Aber die Herkunft ist Italienisch. übrigens, da kommen heute die meisten Roller her ! Eigentlich ist alles von Garelli. Außer dem Tank, den konnte ich eindeutig als Kreidler identifizieren.